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Im Jahre 2004 beging der Spielmannszug sein 100 jähriges Bestehen. Das nehmen wir zum Anlass, die Chronik des Spielmannszuges der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Teil 1
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Gründerjahre
Im Jahre 1904 gründete sich aus den Reihen des Turnervereins die
Spielleutebewegeung.
Initiator war Hermann Ladewig
aus Mellingen, der Vorstandsmitglied des Turnvereins war
und die Spielleutemusik in der kaiserlichen Armee kennengelernt hatte.
1910
Mit Unterstützung der Schule und unter Leitung von
Hermann Ladewig wurde ein
Kinderspielmannszug aufgebaut, der bereits 1912 spielfähig war.
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Die Mellinger Turner, 25.08.1907,
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In der Weimarer Republik
Unter der Leitung von Karl Müller
wurde 1921 der Spielmannszug der "Freien Turner"
mit ca 15 Spielleuten gegründet. Unter seiner Stabführung gab es auch einen
Kreisspielmannszug der "Freien Turner" mit Spielleuten aus
Weimar, Mellingen, Tiefurt, Vollersroda, Possendorf und Magdala.
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Spielmannszug der Freien Turner, 1929 |
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Spielmannszug der Deutschen Turner, 1920ger Jahre |
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Im Jahre 1922 wurde der Spielmannszug der
"Deutschen Turner"
unter der Leitung von Hermann Ladewig
wiederbelebt. Er umfasste 18 Mitglieder unter der Stabführung von
Hugo Rosenberger.
Beide Spielmannszüge traten getrennt bei Heimat- und Sportfesten, sowie Vereinsjubiläen auf.
Im "Dritten Reich"
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1933 war der Spielmannszug der "Freien Turner" nicht mehr erwünscht, er wurde verboten.
Im Jahre 1938 hatten sich auch die Reihen des Spielmannszuges der "Deutschen Turner" ebenfalls gelichtet.
Die Spielfähigkeit war nicht mehr gewährleistet, da viele der Spielleute bereits den Dienst in der Wehrmacht antreten mussten.
Um die Spielleutemusik zu erhalten, bildete man einen kleinen Schülerfanfarenzug unter der Regie des
"Deutschen Jungvolkes". Die Leitung der ca. 12 Mitglieder übernahm
Heinrich Böhle. Stabführer war bereits
Herbert Axthelm.
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Der Fanfahrenzug des "Deutschen Jungvolks",
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