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Mit 105 Jahren noch immer jung und gut bei Stimme
Klangvoller Sternmarsch und Geburtstagsparty auf der Mellinger Burg - der 1904 gegründete
Spielmannszug als Jubilar
FRAUEN MITTENDEIN: Von der gemeinsamen Wanderung an Himmelfahrt sind sie natürlich nie ausgeschlossen.
105 Jahre alt und noch kein bisschen leise: Die Mitglieder des Spielmannszugs Mellingen -Taubach hatten am
Wochenende guten Grund, sich selbst und mit vielen Gästen zu feiern.
Mellingen (dt.). Josefine und Maja sind gerade sieben Jahre alt. Und wissen schon ganz genau, was sie werden
wollen: unbedingt Musiker im Spielmannszug Mellingen-Taubach. Auch die Wahl des Instruments ist schon gefallen:
Die Querflöte soll es sein.
Worauf sich die beiden kleinen Mädchen noch freuen, ist für Michele, Jennifer und die zwei Jungen
namens Lukas schon Praxis. Sie üben bereits eifrig, damit sie bald in einer Reihe mit den derzeit 29 aktiven
Mitgliedern des traditionsreichen Spielmannszugs Mellingen-Taubach stehen können. Die dunkelblauen T-Shirts, die
die Zugehörigkeit zur großen Spielleitefamilie belegen, bekam das Quartett am Samstagnachmittag im proppevollen
Festzelt auf dem Burg-Gelände überreicht.
IN GANZER PRACHT: So zeigte sich der Mellinger
Spielmannszug beim Sternmarsch durch den halben Ort.
Dort hatte kurz vor 15:00 Uhr ein klangvoller Sternmarsch geendet. Der Jubilar war von der Bahnhofstraße aus zum
Festzelt gezogen. Die Gäste aus Lumpzig starteten in der Schulstraße. Den weitesten Weg, nicht nur beim
Sternmarsch, sondern auch bei der Anreise, hatten die Spielleute aus dem hessischen Mühlhausen. Alle drei ließen
mit ihrer Musik später auch das Festzelt erbeben.
Zuvor hatten langjährige Mitglieder des Spielmannszuges Mellingen-Taubach verdiente Ehrung erhalten:
Seit v15 Jahre spielt Martina Enderl mit, seit 35 Jahren auch Achim Schmidt. Nicht vergessen war Donald Axthelm,
der dem Spielmannszug seit über 40 Jahren die Treue hält. Dickes Lob gab es indes ebenso für Ralph Burckhardt,
den Vereinsvorsitzenden. Er finde immer wieder den Ton, den das Zusammenspiel und der Zusammenhalt der Truppe
braucht.
Burckhardt sparte aber gleichzeitig nicht mit Dank. Der galt zuvorderst natürlich allen Spielleuten
für deren Disziplin und hohes Engagement bei den wöchentlichen Proben und den durchschnittlich 25 Auftritten im
Jahr. Aber auch die Gemeinde, die Sponsoren und Helfer wurden benannt, die die Jubiläumsfeier mit vorbereiten
halfen.
Quelle:
TA,
Septemter 2009